• Buchweizen - Dem boden zugute
  • Buchweizen - Dem boden zugute
  • Buchweizen - Dem boden zugute

Buchweizen als Gründünger

Ideal als Vor- und Nachfrucht im Gemüsegarten und für Topferde

Buchweizen ist aus vielen Gründen eine hervorragende Gründüngungspflanze:

  • Buchweizen keimt nach wenigen Tagen, wächst rasch und bedeckt daher schnell den Boden. Dadurch wird die Unkrautbildung unterdrückt und eine Schattengare gebildet. Nach ca. 3-4 Wochen haben die Pflanzen eine Höhe von ca. 20 cm erreicht. Soviel Zeit sollte für eine Zwischenkultur mindestens eingeräumt werden. Die positiven Effekte der Gründüngung sind stärker, je länger die Pflanzen stehenbleiben. Die relativ standfeste Sorte wird bis ca. 80cm hoch.
  • Die Wurzeln des Buchweizens wachsen tief, was wiederum zu einer guten Lockerung des Bodens führt.
  • Die Stängel des Buchweizens sind hohl. Das sorgt für eine gute Durchlüftung des Bodens.
  • Buchweizen friert im Winter ab und hinterlässt im Frühling nur wenig oberflächliches Material, das leicht in die Erde eingearbeitet werden kann.
  • Buchweizen gehört wie Sauerampfer und Rhabarber zu den Knöterichgewächsen und ist daher nicht verwandt mit den meisten Gemüsearten. So vermeidet man, dass Krankheiten und Schädlinge, die sich auf bestimmte Gemüse spezialisiert haben wie Kohlhernie oder Karottenfliege, durch die Gründüngung gefördert werden.
  • Buchweizen ist recht anspruchslos und gedeiht aufmageren, sandigen und sauren Böden, braucht jedoch ausreichend Bodenwärme.
  • Buchweizen kann von Mai bis Ende August gesät werden.
  • Übrigens ist Buchweizen auch gut als Grünfutter für Haustiere zu verwenden.

Besonderheiten: Seinen Namen hat der Buchweizen wegen seiner Sämlinge erhalten, die denen der Rotbuche  ähneln. Zudem werden die Körner wie Weizen verwendet. Er wird daher auch als Pseudogetreide bezeichnet. Seine Körner sind jedoch glutenfrei. Buchweizen bildet über Monate dekorative kleine weiße Blüten, die gern von Bienen und anderen Blütenbesuchern angeflogen werden.

Waldstaudenkorn

Das Waldstaudenkorn, auch Johannisroggen genannt, ist eine ursprüngliche und robuste Getreidesorte, die weder Dünger noch Pflanzenschutz benötigt. Sie gehört zum Urgetreide und zählt den Roggen zu ihrer Verwandtschaft.

Früher, als es noch durfte, wuchs es wild an eher finsteren Plätzen oder lichteren Waldstellen und pflegte eine enge Beziehung zum Gehölz. Das beeindruckende Korn kann eine Höhe von zwei bis drei Metern erreichen und hat so auch die Chance auf gerodeten Flächen, inmitten des Waldes, Sonnenlicht zu ergattern. Da das Waldstaudenkorn sehr hoch wächst bietet es dem Wild eine eine gute Deckung und kann auch als Äsungspflanze eingesetzt werden.

Der würzige Geschmack des Waldstaudemehl kommt im Sauerteigbrot besonders zur Geltung und auch gesundheitlich bringt das kleine Korn viele Vorteile. Das ungewöhnliche Verhältnis von Schale zu Mehlkörper macht es zu einem ausgesprochen wertvollen Getreide, das über viele Vital- und Mineralstoffe – insbesondere Vitamin B – verfügt.

0